Tipps und Ideen für die Hochzeitszeitung

Eine Hochzeitszeitung ist eine selbst gemachte Publikation über das Brautpaar. Je nach Geschmack kann sie auf der Hochzeitsfeier verkauft werden und so die Reisekasse für die Flitterwochen aufbessern oder sie wird als schöne Erinnerung an alle Gäste verteilt. Die Zeitung erzählt nicht nur die Geschichte des Liebespaares – beim gemeinsamen Lesen können sich Gäste über das Paar unterhalten und so einander näher kommen.

Fotos für die Hochzeitszeitung

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Hochzeitszeitung: Redaktion und Fertigung

Die Hochzeitszeitung wird meist von engen Freunden oder nahen Verwandten, die das Paar und dessen Geschichte gut kennen, erstellt. Je größer das Redaktionsteam, desto vielfältiger und interessanter der Inhalt. Mehr Redakteure brauchen aber auch mehr Zeit für die Kommunikation untereinander. Deswegen macht es Sinn, wenn eine Person die Hauptverantwortung übernimmt und anderen vielleicht auch mal auf die Zehen tritt, wenn sie nicht pünktlich abliefern. Je länger man sich dafür Zeit nimmt, desto angenehmer – neben dem Erstellen der verschiedenen Beiträge muss die Zeitung noch gelayoutet und gedruckt werden. Auch das Sammeln von geeigneten Fotos und Beiträgen braucht Zeit.

Ideen für den Inhalt sind:

  • Aktuelle Informationen rund um die Hochzeit: Aktuelles aus der Umgebung, Ablauf der Feier, Hintergrundinformation zur Location
  • Lebensläufe, Arbeit und Hobbies des Brautpaars
  • Geschichte des Kennenlernens, Verlieben und Verlobens von Braut und Bräutigam
  • Anekdoten rund um das Brautpaar
  • Interviews mit den Brautleuten, ihren Eltern und Hochzeitsgästen
  • Foto-Love-Story oder Bilderstrecke 
  • Gutscheine zum Ausschneiden (für einen Kuss von Braut oder Bräutigam, Tanz mit den Trauzeugen, …)
  • Tipps und Ratschläge für die Ehe
  • Regionale Hochzeitsbräuche
  • Hochzeitsfotos der Eltern oder Großeltern
  • Kurzgeschichten, Gedichte, Lieder, Zitate, Witze und Comics zu Hochzeit und Ehe
  • Horoskope, Partnerschaftstest, Kontaktanzeigen, Kreuzworträtsel, Gewinnspiele

Druck und Zeitplan

Ob die Zeitung in einem Grafikprogramm professionell gesetzt, gedruckt  und gebunden oder einfach kopiert und geheftet wird, ist Geschmackssache. In jedem Bekanntenkreis gibt es Menschen, die mit einem Publishing Programm umgehen und die Sache übernehmen können. Druckereien bieten oft auch eine kostenlose Software für das Erstellen der Hochzeitszeitung mit an. Damit die Fotos nicht pixeln, sollten sie Printqualität, also mindestens 300 dpi aufweisen. Rechtschreibfehler sind nicht schön, deswegen sollten sie großen Wert auf die Endkontrolle legen. Eine Druckerei stellt einen kostenlosen Pdf-Vorabdruck digital zur Verfügung. Die Hochzeitszeitung sollte spätestens zwei Wochen vor der Hochzeit fertig sein und in Druck gehen. Das gibt Puffer für Korrekturen.

Wie viele Exemplare der Hochzeitszeitung braucht man?

Eine gute Zahl ist die Hälfte der geladenen Gäste. Sie sollten auch einige Exemplare für das Brautpaar und die Familie zur Seite legen. Im Trubel wird das manchmal vergessen.  Die Druckkosten sind bei einer höheren Auflage nicht viel größer – das teuerste ist der Andruck.

Wer verteilt die Hochzeitszeitung?

Die Verteilung oder den Verkauf der Zeitung können Kinder übernehmen. Sind in der Zeitung wichtige Informationen aufgelistet (Parkplätze, genauer Ablauf, Anfahrtsbeschreibungen, Unterkunft) sollte das gleich am Anfang geschehen. Das Verteilen kann eine guter Lückenfüller sein, während das Brautpaar sich fotografieren lässt. Wichtig ist nur, dass die Aktion keinem anderen wichtigen Programmpunkt die Show stiehlt. Erhalten die Gäste die Zeitung, sind sie für die nächste Zeit damit beschäftigt und weniger aufmerksam.