Hochzeitsfilmer: Team oder Einzelkämpfer?

Der Unterschied zwischen Hochzeitsfilter-Team und einem einzelnen Hochzeitsfilmer

Spätestens seitdem der Megatrend cineastisches Hochzeitsvideo aus den USA nach Europa und damit auch in den deutschsprachigen Raum herübergeschwappt ist, sprießen die Hochzeitsfilmer nur so aus dem Boden. Als Brautpaar hat man mehr denn je die Qual der Wahl und findet für jeden Geschmack und für jedes Budget den passenden Anbieter. Durch diesen Trend hat sich der Anspruch an ein professionelles Hochzeitsvideo grundlegend verändert. Man kann sogar sagen, der Hochzeitsfilm hat sich komplett neu erfunden. Während noch vor circa 10-15 Jahren eine einfache, chronologische Filmdokumentation als vollkommen ausreichend betrachtet wurde sind heute die Ansprüche und auch die technischen Möglichkeiten wesentlich gestiegen. Heute arbeitet ein Hochzeitsfilmer fast schon standardmäßig mit Schwebesystemen für die Kameras, mit Drohnen und mit professionellem Ton-Equipment. Dies stellt auch signifikant höhere Anforderungen an das eingesetzte Personal. 

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Hochzeitsfilter-Team: Unsere Meinung

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Kann diese Aufgabe ein Hochzeitsfilmer alleine noch bewerkstelligen oder ist er auf ein Team angewiesen? Wir haben hierzu eine ganz klare Einstellung und möchten im folgenden die Vor- und Nachteile beider Varianten beleuchten:

Vergleicht man hierbei die Leistungen der unterschiedlichen Hochzeitsvideo-Produzenten dann kann man diese ganz grob in zwei Kategorien aufteilen: da gibt es auf der einen Seite die Einzelkämpfer, die alleine arbeiten und auf der anderen Seite Teams aus 2, 3 oder mehr Kameraleuten. In unseren Vorgesprächen mit den Brautpaaren, dass wir in der Regel mehrere Monate vor der eigentlichen Hochzeit führen, taucht in letzter Zeit vermehrt die Frage danach auf, ob wir alleine oder im Team filmen.

Als Team lässt sich natürlich die anspruchsvolle Arbeit am Hochzeitstag auf mehrere Schultern verteilen. Das ist für einen Hochzeitsfilmer insbesondere dann sinnvoll, wenn er noch nicht ausreichend Erfahrung hat. Wenn die Bedienung der Kameras nicht wirklich intuitiv erfolgen kann, dann ist es sinnvoll, sich auf eine zweite Person stützen zu können. 

Team oder Einzelkämpfer?

Als Einzelkämpfer hat man hingegen einiges mehr zu meistern: das viele Equipment muss geschleppt werden, man muss immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein und nicht zuletzt müssen mehrere Kameras korrekt bedient werden können. Aber dies hat unserer Meinung nach einen entscheidenden Vorteil: man kann wesentlich unauffälliger und damit auch viel authentischer filmen! Schließlich gibt es immer noch einen (oder aus vorgenannten Gründen mehrere) Fotografen, die ebenfalls aus nachvollziehbaren Gründen das beste Bild bekommen wollen.

Zwei Personen mit Kameras sind noch nie als störend empfunden worden. Wenn diese Zahl aber auf 3, 4 oder sogar mehr Personen steigt, dann kann der Eindruck schnell lästig werden. Gäste fühlen sich bei weitem nicht mehr so unbeobachtet und nicht zuletzt wird es dadurch immer anspruchsvoller, sich nicht gegenseitig im Bild zu stehen. Außerdem muss man als Kunde bedenken, dass man diese weiteren Personen selbstverständlich bezahlen muss. So versuchen manche Anbieter von Hochzeitsvideos höhere Preise zu rechtfertigen.

Gleich vorneweg: auch wir arbeiten während der Trauungszeremonie grundsätzlich mit mehreren Kameras um perfekte Schnitte realisieren zu können. Aber mit genügend Erfahrung und Fingerspitzengefühl ist es problemlos möglich, diese Aufgabe alleine zu meistern. Nicht zuletzt deshalb bekommen wir vom Brautpaaren immer wieder das wertvolle Feedback, dass wir praktisch nicht aufgefallen sind bzw. kaum wahrgenommen wurden. Das ist auch noch fast 20 Jahren als Hochzeitsfilmer immer wieder ein gern gehörtes Kompliment, das uns zeigt, dass wir mit unserer Ideologie auf dem richtigen Weg sind.